Bahnübergang Schwanenstraße

 

 

Schließung wahrscheinlich - die Bahn bewegt sich nicht

so bereichtet die

 Rheinische Post

1.12.2015


 


 

Bahnübergang bleibt Knackpunkt.

 

Fehlende Zustimmung der Deutsche Bahn verhindert Erhalt.  

 

Rheinische Post vom 2. August 2013 berichtet ausführlich, hier klicken! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Übergang Schwanenstraße ist grün eingekreist. Wenn er geschlossen wird, sind mehr als viertausend Bürgerinnen und Bürger beidseits der Bahn nur noch über die Steinstraße verknüpft (Bildmitte). Umwege für PKWs, , LKWs, Busse und Rettungsfahrzeuge durch dieses Nadelöhr, sind unvermeidlich. Die Unterführung Steinstraße wird eine „Wespentaille“ in den Stadtteil Voerde schnüren. © Ralf Willuns.

 

 

 

Bahnübergänge sind die Lebens-Adern der Städte.

Verbindung statt Abschnürung.   

Die Bahn will den Bahnübergang Schwanenstraße ersatzlos schließen.  

Die Stadt Voerde will ihn erhalten, aber nur, wenn der Stadt keine Kosten entstehen. Hintergründe finden Sie unten im aktuellen Presseartikel.

   

 

Hier leben mehr als 4.000 Einwohner,

alle sind direkt und indirekt betroffen.

 

 

 

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Unterschriften-Aktion:

 

1.271 Unterschriften wurden gesammelt und dem Bürgermeister, Herrn Sptitzer,
am 30.11.2012 übergeben.

 

   

 

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Pro  und  Kontra  Schließung 

 

Vorteile der Schließung:

 

  • Die Deutsche Bahn spart Geld und macht mehr Gewinn.
  • Weniger Verkehr in den kurzen Sackgassen vor dem Gleis - schön für wenige Anwohner.

 

Nachteile der Schließung:    

 

  • Der Feuerwehr fehlt eine ebenerdige große Zugangsmöglichkeit mit weiter Sicht auf die Gleise. Bisher eine gute Möglichkeit für das Einbringen von großem Lösch- und Rettungs- Gerät.
  • Bei einer Schließung würde die verkehrs-beruhigte Alexanderstraße der einzige Zugang zum Voerder Stadtgebietbedeuten – ausschließlich mit einer Einmündung auf die jetzt schon sehr stark frequentierte Bahnhofstraße. Störungen im Verkehrsfluss, wie Straßenbauarbeitenoder andere Ursachen (z.B. Feuerwehreinsätze) könnten durch keine Alternativeaufgefangen werden.
  • Verkehrschaos in ganz Voerde, wenn z.B. eine der beiden im Stadtgebiet verbleibenden Unterführungen Bahnhofstraße oder Hammweg wegen Unfall oder Bauarbeiten nicht nutzbar sind.
  • Ärger für die Anwohner der Dinslakener Straße - die im Jahr 2013 zu einer verkehrsberuhigten Straße (zwischen Steinstraße und Schwanenstraße) ausgebaut wird. Dann wird sich hier noch  mehr Verkehr als bisher, dafür langsamer, durchzwängen.
  • Längere Rettungswege für Feuerwehr und Notarzt. Jede Minute zählt (z.B. bei Schlaganfall), nicht nur wenn die beiden anderen Übergänge gesperrt sind.
  • Längere und gefahrvollere Schulwege für Grundschüler (Neues Schulkonzept).
  • Bestehende Siedlungen werden abgeschnürt, ein Zusammenwachsen von Stadtteilen ist nicht mehr möglich. Der Stadtteil Möllen wird noch stärker vom Stadtgebiet abgekoppelt.
  • Stadtenwicklung wird eingeschänkt, die Stadt-Teilung wirkt weit über die nächsten 50 Jahre hinaus, Zusammenwachsen wird unmöglich.
  • Höherer Sprit-Verbrauch für alle Anwohner und Gäste - tausende Fahrten verlängern sich mindestens um ein bis zwei Kilometer. Neben den Kosten für den Einzelnen ist die Umweltbelastung für alle unnötig erhöht.
  • Straßenbaubeiträge (Einmal-Gebühr) für Immobilien-Eigentümer, deren Straßen als Folge der Schließung Schwanenstraße für mehr Verkehr ertüchtigt werden müssen oder durch mehr Verkehr schneller verschleißen für schneller erneuter werden müssen  (z.B. Alexanderstraße, Prinzenstraße, eventuell auch Bussardstraße und Am Eichelkamp).

 

Bitte mailen Sie uns Ihre Argumente,

egal ob pro oder kontra - an admin@betuwe-voerde.de

wir zeigen hier gern weitere Aspekte. 

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In einem Bürgerantrag im Jahr 2009 haben sich  

723 Bürgerinnen und Bürger für die Offenhaltung

der Bahnquerung ausgesprochen,  

98  Bürgerinnen und Bürger dagegen.  

Ein eindeutiges Votum. 

   

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LÖSUNGSVORSCHLAG:

Das Land NRW übernimmt Komunal-Anteil, wie versprochen!   

   

Das Land NRW hat den Anrainer-Kommunen eine Kostenübernahme von 100 % zugesagt. Den Kostenanteil der Stadt Voerde übernimmt das Land zu 100 %, wie von der Landesregierung zugesagt.

 

Hier die Zusage vom ehemaligen NRW  - Verkehrsminister Voigstberger, der von Ministerpräsidentin  Kraft autorisiert wurde:  

 

http://www.lokalkompass.de/rees/politik/landesregierung-erklaert-100-ige-kostenuebernahme-d173171.html

 

Es gibit aber eine Bedingung:  

Geld gibt es nur,  

wenn die Deutsche Bahn zustimmt,

also einvernehmlich - sonst nicht.  

Damit hat die Bahn das letzte Wort.  

Und die Bahn sagt nein, weil sie sparen will.  

 

 

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Hier ein aktueller Artikel zum Thema: 

 

 

"Streitfall" Schwanenstraße - Bahn sitzt am längeren Hebel

 

 

   

 

Streifall Schwanenstraße - PDF
NRZ-Artikel zur drohenden Schließung der Schwanenstraße