Europas wichtigste Güterzug-Trasse führt quer durch Voerde 

 


 

Mittelmeer und Nordsee werden per Zug verbunden. Gut für schnellen Transport und unsere Wirtschaft. Schlecht für alle, die den Lärm Tag und Nacht ertragen müssen, weil am Lärmschutz gespart wird.


 

 

Rund um die Uhr werden 

bis zu 1.000 Meter lange Güterzüge fahren,
ab 2013 testet die DB 
 

sogar 1.500 Meter lange Züge

- 
Bis zu 388 Züge täglich *,

und mit Blockverdichtung

bis zu 599 Züge täglich **,

drei Viertel davon  

transportieren Gefahrgüter ***.   


 

Während in Baden-Württemberg an der gleichen Strecke bereits der Schienenbonus abgeschafft ist, darf die Bahn bei uns in den nächsten 100 Jahren weiterhin 5 Dezibel mehr Lärm machen, mit der Begründung, unsere Planungen wurden vor 2015 angefangen. 


 

Das sind 30 % mehr Lärm !


 

Lärmschutz entfällt bei uns an vielen Abschnitten wegen "Unwirtschaftlichkeit",

obwohl es günstigere Lösungen gäbe.  
 


 

Der Personenverkehr leidet unter der massiven Steigerung des Güterverkehrs, wie die geplanten Bunker-Bahnhöfe ohne Durchsicht, die engen Bahnsteigen, die fehlenden Aufzüge in Friedrichsfeld (statt dessen lange umständliche Rampen-Zuwegungen) ganz eindeutig zeigen.

 

Wir fordern keine überzogenen Dinge, sondern Technik, 

wie sie in der Schweiz und den Niederlanden vorgeschrieben ist.  

 

 

Mängel im Verfahren kritisieren wir auch, deshalb fordern wir Nachbesserungen,

denn das Vorgehen der Deutschen Bahn AG und der Aufsichts-Behörden ist unangemessen, ungerecht und

aus unserer Sicht gesetzeswidrig.

 

Die Aufsichtsbehörden legen bei anderen Gefahrgut-Anlagen (Kraftwerken, CO-Pipeline Chemie-Anlagen etc.) sehr strenge Maßstäbe an, die Deutsche Bahn AG muss nur drei Blatt Papier vorlegen, trotz der auch für Laien erkennbaren Risiken und trotz verheerender Güterzug-Unfälle wie in der Stadt 

Viareggio mit 31 Toten.   


 

Mehr zu Viareggio hier:

http://betuwe-gefahr.de/dokumente/bilder-und-reportagen/

 

    

Die Lobby der europäischen Eisenbahnindustrie CER hat mit dem Papier "Challenge 2050" ihre Vorstellungen und Forderungen betreffend den Schienenverkehr im Jahr 2050 formuliert. Die Eisenbahnlobby fordert von der Politik die Investition von 1 Billion EUR bis 2030


 

um bis 2050 europaweit

8 x mehr Güter

und 12 x mehr Passagiere


als heute auf die Gleisen zu bringen und das allein mit der Begründung, dass nur so die Treibhausgas-Ziele der EU erreichbar wären. Es gibt also gute Gründe anzunehmen, dass der Verkehr deutlich steigen wird:

 

 

Umweltbundesamt: Betuwe ist eine der wichtigsten Güterzug- und Gefahrgut-Trassen!

nachzulesen hier: Schienennetz 2025 / 2030 


 


 

** bis zu 599 Züge täglich

Wenn neueste Stellwerk- und Steuerungstechnologie eingesetzt werden, wie Bürgermeister Schlierf (Hamminkeln) dem RVR (Regionalverband Ruhr) berichtet:

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/wesel/nachrichten/mehrhoog-der-schrecken-rueckt-naeher-1.3193040   

 

Die Deutsche Bahn verrät ja nicht, wie viele Züge fahren werden. Nach dem Beschluss des Bundesverkehrsministerium am 8.3.2013 für die  Hochgeschwindigkeits-Blockverdichtung sind 600 Züge und mehr realistisch! 

 

 

* Prognose: Zugzahlen der Strecke

Nach Ausbau des dritten Gleises können maximal 388 Züge pro Tag rollen. Die Prognose für das Jahr 2025 geht von 346 Zügen pro Tag aus.  Quelle: Homepage Stadt Wesel / Bundesverkehrsministerium:  

*** Drei Viertel der Züge transportieren gefährliche Güter - sagt der Betuwe-Chef 

 

Für die Niederländer Grund genug für umfassende Sicherheits-Maßnahmen. Das Interview mit dem Betuwe-Geschäftsführer finden Sie hier:

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