CODE24  - noch mehr Verkehr auf Betuwe 



19. Dezember 2014

Die Europäische Union und die Schweiz haben einen schnelleren Ausbau und eine Kapazitäts-Steigerung als Ziele erklärt
und ein Projekt dafür vereinbart.


 

Das so genannte Projekt „CODE24“ zielt darauf ab, die Wirtschafts-, Verkehrs-, Umwelt- und Raumentwicklung entlang der transeuropäischen Verkehrsachse (TEN-V) Nr. 24 von Rotterdam nach Genua zu einer integrativen Entwicklungs-Perspektive zu vereinen. 

In Nordrhein-Westfalen ist die Betuwe-Trasse von Emmerich bis Oberhausen ein Teil dieser europäischen Achse "Nr. 24".

 

Die Erste Beigeordnete des Regionalverbandes (Frankfurt am Main) Birgit Simon hat jetzt mit 13 weiteren Partnern aus Europa in Mannheim eine Absichtserklärung zur Gründung einer interregionalen Allianz für den Rhein-Alpen-Korridor unterzeichnet.

 

Die Gründung dieses „Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit“ wird vermutlich im März 2015 sein. Der Sitz der Geschäftsstelle wird in Mannheim – und damit erstmals in Deutschland – sein.


 


 

One Corridor – One Strategy: Gemeinsame Regionalentwicklung für den Nord-Süd Korridor

 

Das Projekt „CODE24“ zielt darauf ab, die Wirtschafts-, Verkehrs-, Umwelt- und Raumentwicklung entlang der transeuropäischen Verkehrsachse (TEN-V) Nr. 24 von Rotterdam nach Genua zu einer integrativen Entwicklungsperspektive zu vereinen. Der Korridor 24 umfasst mehrere europäische Regionen mit höchster Wirtschaftskraft. Die bedeutende europäische Nord-Süd-Achse verläuft durch die Niederlande, Deutschland, die Schweiz und Italien und verbindet den Nordseehafen Rotterdam mit dem Mittelmeerhafen Genua. In ihrem Einzugsgebiet leben rund 70 Millionen Menschen und es werden ca. 50% (700 Millionen Tonnen jährlich) des Nord-Süd-Güterverkehrs auf der Schiene abgewickelt. Die Inbetriebnahme der Alpenbasistunnel, 2007 am Lötschberg und voraussichtlich 2017 am Gotthard, und der gleichzeitige Ausbau der Zulaufstrecken werden die Bedeutung des Korridors 24 weiter steigern. Nach wie vor begrenzen jedoch einige gravierende Engpässe und die unzureichende trans-regionale Koordination das Potential der Achse und limitieren ihre wirtschaftliche und räumliche Entwicklung.


 


 

CODE24 strebt eine transnational abgestimmte Entwicklungsstrategie an, um die Optimierung und Weiterentwicklung des Korridors zu unterstützen. 

Dabei ist das Hauptziel -  die Beschleunigung des Streckenausbaus und Steigerung der Transport-kapazitäten - so zu gestalten, dass sowohl die wirtschaftliche und räumliche Entwicklung gefördert wird als auch die Umweltauswirkungen durch den Schienenverkehr auf lokaler und regionaler Ebene reduziert werden. Mit seinem Schwerpunkt auf regionalen Entwicklungsaspekten und gemeinsamen Strategien wird das Projekt insbesondere die Rolle der regionalen Akteure entlang des Korridors stärken. Es werden Planungswerkzeuge und maßgeschneiderte Lösungen zur Beseitigung von Engpässen und Entwicklungshemmnissen und zur Bürgerbeteiligung erarbeitet. Damit unterstützt das Projekt sowohl den Ausbau des Schienennetzes als auch eine nachhaltige Raumentwicklung.


 

Das Büro für europäische und internationale Angelegenheiten der Stadt Mannheim ist federführend für das Arbeitspaket "Kommunikation" des Projekts.


 

Hier eine Auswahl von aktuellen Links zum CODE 24 - Projekt


 


 

http://www.schienenlaerm.de/ aktuelles/  Notiz vom 19.12.14


 

 

http://www.code-24.eu/https://www.mannheim.de/stadt- gestalten/code-24
 

 

 

http://www.eurotransport.de/ news/initiative-code-24- oettinger-erwartet-mehr-geld- fuer-den-verkehr-6582306.html


 

http://metropolnews.info/node/ 64020Regionalverband FrankfurtRheinMain


 

http://www.region-frankfurt. de/Regionalverband/Europa/ Europaprojekte/Code-24
 


www.code-24.eu